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Hamburger Tauchsportbund e.V.

 

6th CMAS Freediving Indoor European Championship

Vom 17. bis 22. Juni 2019 findet die 6th CMAS Freediving Indoor European Championship in Istanbul statt. Auch der VDST schickt eine kleine, aber leistungsstarke Mannschaft für Deutschland ins Rennen.

Mit dabei von den Freediver Hamburg e.V. ist Birgit Wesemann. Birgit startet in den Disziplinen Static (Zeittauchen) und
Dynamic Bi-finn (Streckentauchen). Birgit hat gute Chancen, in beiden Disziplinen die Finalrunde zu erreichen.

Als persönliches Ziel hat sich Birgit die Aufstellung eines neuen deutschen Rekords in der Disziplin Dynamic vorgenommen. Den Rekord hält aktuell Jennifer Wendland mit 130,20 m.

Wir wünschen ihr viel Glück!

Text: Gudrun Handschuh, Freediver Hamburg e.V.

News geschrieben von Regina Becker am 16.06.2019 um 18:31:25 Uhr.
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Sporting: „Verein selber gründen”

Vereinssport hat ja nicht immer den besten Ruf: altbacken, zu unflexibel. Aber: Verein kann deutlich mehr als zusammen Sport treiben. Gemeinschaft, Integration, Miteinander, solidarisch den Sport auch für Finanzschwächere ermöglichen, Talentsichtung, Ehrenamt sind nur einige Stichworte. Die deutsche Vereinslandschaft ist in ihrer Bedeutung als tragende Säule unserer Gesellschaft keinesfalls zu unterschätzen.

Und Vereine sind kein Auslaufmodell. Über eine halbe Million Mitglieder haben Hamburgs Sportvereine, dabei sind sportspaß und Betriebssport noch nicht mal mitgerechnet. Tendenz steigend. Ende 2018 zählt der Hamburger Sportbund insgesamt 830 Mitgliedsvereine. Auch hier mit steigender Tendenz. Denn wer im Vereinsangebot nicht das Richtige findet, hat eine weitere Option: selbst einen Verein gründen.

Eingetaucht in die Tiefen des Themas „Vereinsgründung“ ist vergangenes Jahr Klaus Handschuh, und zwar im wahrsten Wortsinne: Zusammen mit rund einem Dutzend Mitgründern schuf er den Tauchverein Freediver Hamburg e.V. „In Hamburg gibt es zwar bereits einige Tauchvereine, die sind aber eher gerätetauch-fokussiert“, erklärt er seine Motivation. Bei ihm und seinen Mitstreitern steht das trainingsintensive Apnoe-Tauchen, also das Tauchen ohne Gerät, im Mittelpunkt. Mittlerweile hat der Verein über 50 Mitglieder. Das zeitintensive Training zahlt sich auch bereits in Erfolgen aus: Eine Athletin holte bei den nationalen Titelkämpfen Silber, ein weiteres Mitglied erreichte Platz vier. Im Juni fährt eine Taucherin der Freediver mit dem Nationalteam zur Europameisterschaft nach Istanbul.

Bevor es als Verein ins Wasser der Trainingsstätten ging, sprangen die Freediver erst mal ins kalte Wasser der Vereinsgründung: „Rückblickend empfehle ich jedem Verein, seine Satzung noch vor der Gründung dem Finanzamt zu zeigen oder einem Notar. Das kostet nicht viel und spart Arbeit.“ Die Freediver mussten ihre Satzung drei Mal auf Mitgliederversammlungen ändern, da ihnen sonst die notwendige Gemeinnützigkeit nicht anerkannt worden wäre – obwohl sie die Satzung eines anderen Vereins als Vorlage genommen hatten.

Von solchen Erlebnissen sollte sich aber kein Gründer abschrecken lassen, sagt auch Maarten Malczak vom Hamburger Sportbund (HSB). „Eine Gründung ist erst mal recht formal und man macht auch mal den einen oder anderen Formfehler.“ Nacharbeiten sei zwar lästig, aber kein Beinbruch. Beratend stehe auch der HSB zur Seite, unter anderem mit einer Muster-Satzung. Maarten Malczak sagt auch, warum nach der Gründung der Beitritt zum HSB lohne: „Mitgliedsvereine erhalten über den HSB eine Sportversicherung und können von diversen Förderprogrammen profitieren. Außerdem werden sie bei der Vergabe von Hallenzeiten ab 17 Uhr bevorzugt.“ Trainingszeiten waren auch für Klaus Handschuh und seine Mitstreiter ein Grund für die Vereinsgründung. „Die Stadt ist interessiert daran, dass Leute organisiert Sport betreiben und fördert das.“ So können die Freediver mittlerweile sonntags in der Klausewitz-Kaserne trainieren. Und auch Bäderland sei dem Verein gegenüber sehr wohlwollend aufgetreten und ermögliche so Training. Ob er die Vereinsgründung je bereut habe? „Ganz im Gegenteil“, sagt Klaus Handschuh. Sein Verein bereichere Hamburg nicht nur mit Training für Apnoe-Tauchen auf Wettkampfniveau, sondern sei zudem „wie eine große Familie“.

Vereinsgründung in fünf Schritten:
  1. Vereinssatzung erarbeiten.
  2. Mit mindestens sieben Personen die Gründungsversammlung abhalten. Dabei die Gründung beschließen, die Satzung verabschieden und einen Vorstand wählen. Von allem ein Protokoll führen und von allen Gründern unterzeichnen lassen.
  3. Unterschriften des Vorstands vom Notar beglaubigen lassen und mit von allen Gründern unterschriebener Satzung und Protokoll die Eintragung im Vereinsregister beantragen.
  4. Beim Finanzamt die vorläufige Gemeinnützigkeit beantragen.
  5. Ggf. die Aufnahme im Hamburger Sportbund und dem entsprechenden Fachverband beantragen.

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Sporting. Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Juni 2019 (S. 34/35) des Stadtsportmagazins Sporting.
Text : Andreas Grieß, Sporting

News geschrieben von Regina Becker am 16.06.2019 um 18:27:03 Uhr.
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Mitgliederversammlung des HTSB 2019

am 27. Mai 2019, um 19:30 Uhr
im Haus des Sports, Alexander-Otto-Saal,
Schäferkampsallee 1, 20357 Hamburg

Voraussichtliche Tagesordnung

Kurze Pause (Abgabe der Anwesenheitslisten pro Verein)

Kurze Pause

News geschrieben von Boris Haar am 15.05.2019 um 13:38:22 Uhr.
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Neues aus dem Apnoe-Resort

Am Wochenende fand in Regensburg der Kaderlehrgang des VDST für die Pool Apnoe Europameisterschaft in Istanbul (17. bis 23. Juni2019) statt.

Im Anschluss zu diesem Kaderlehrgang wurden die Athleten und Athletinnen für die Teilnahme an der EM nominiert.
Je 2 Athleten/innen für die Speed-Disziplinen, und jeweils 2 für die reinen Apnoe-Disziplinen. So das insgesamt 6 Athleten/innen antreten können.

Erfreulicherweise konnte sich Birgit Wesemann von den Freediver Hamburg gegen die starke etablierte Konkurenz durchsetzen und wurde für die EM nominiert. Glückwunsch! Demnächst mehr.

Zusatzinfo zu den Disziplinen:
Speedapnoe:

Apnoe Disziplinen Statik (Zeittauchen)

Text: Gudrun Handschuh/Freediver Hamburg e.V.

News geschrieben von Regina Becker am 03.05.2019 um 10:13:05 Uhr.
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Erfolgreiche TL-Theorieausbildung der VDST-Gruppe Nord

Die diesjährige Taucherlehrer-Theorieausbildung der VDST Gruppe Nord (Zusammenschluss der Landesverbände Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen) fand im März in Norderstedt statt. Die Verantwortung für die TL Ausbildung 2019 der Gruppe Nord lag bei Hagen Engelmann (LTV M-V, VDST TL 4).



Zur Theorievorbereitung trafen sich insgesamt sechzehn Anwärter (11 TL-1, 5 TL-2). Dreizehn Anwärter kamen aus der Gruppe Nord und wurden durch drei Tauchsportkameraden aus Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen ergänzt. Von Freitag- bis Sonntagabend wurde die Theorie – teils in getrennten Lerngruppen – unterrichtet. Dabei wurden die Ausbilder der Gruppe Nord von ärztlicher Seite durch Prof. Dr. Dietrich Paravicini aus dem Tauchsportlandesverband NRW unterstützt. Im „Detail“ wissen wir jetzt viel mehr und auch Evelyn aus Norderstedt durften wir kennenlernen (Insiderwissen).

Die Handouts der Vorträge wurden bereits im Vorfeld des Wochenendes auf der VDST-Lernplattform für die Teilnehmer bereitgestellt, so dass jeder seine Notizen entweder elektronisch oder handschriftlich zu den Folien machen konnte.

Zur Theorieprüfung am 30. März 2019 fanden sich dann 17 TL-Anwärter erneut in Norderstedt ein. Der gesamte Tag stand im Zeichen der schriftlichen Prüfung (Kurzfragen und Langfragen), einem praktischen Medizinteil sowie der Präsentation eines vorbereiteten Referates. Auch hier wurde die eLearning-Plattform zum Einsammeln und Austauschen der Prüfungsreferate genutzt. Am Ende des Tages konnten 14 von 17 TL-Anwärtern den begehrten Einkleber über die in allen Teilen komplett bestandene Theorieprüfung für den Taucherpass durch den Landesausbildungsleiter MV, Dr. Robert Bank (M-V VDST TL 3) empfangen. Die anderen Anwärter holen den jeweils fehlenden Prüfungsteil in ein paar Wochen nach.

Vielen Dank den vielen Ausbildern, die an beiden Wochenenden nicht nur Wissen vermittelt haben, sondern jederzeit mit Rat und Tat, nützlichen Tipps, moralischem Zuspruch und immer der richtigen Portion Humor den TL-Anwärtern zur Verfügung standen. Den 17 Prüflingen standen 12 Ausbilder der VDST Gruppe Nord zur Verfügung - dies waren im Einzelnen:
Hagen Engelmann (VDST TL 4), Jan-Martin Manzek (VDST TL3) und Dr. Robert Bank (VDST TL 3, LAL LTV M-V) alle aus Mecklenburg-Vorpommern, Boris Haar (VDST TL3, LAL HTSB) und Nils Sperling (VDST TL 2) aus Hamburg; Marcus Brand (VDST TL3, LAL LTV HB) und Burkhard Knopp (VDST TL4) aus Bremen; Jerk Hansen (VDST TL 4 h.c.), Dr. Martin Steiner (VDST TL 3, LAL TLV S-H), Jane Kortüm (VDST TL 3) und Andreas Bock (VDST TL 3) aus Schleswig-Holstein sowie Prof. Dr. Dietrich Paravicini aus Nordrhein-Westfalen.

Ein besonderer Dank gilt Nils für die Organisation der Verpflegung in fester und flüssiger sowie herzhafter und süßer Form.

Text: Michael Gilles (TL1 Anwärter) und Erik Gutzmann (TL2 Anwärter), beide UC Baltic Flensburg
Bilder: LTV M-V



News geschrieben von Boris Haar am 22.04.2019 um 09:39:18 Uhr.
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