Bericht zum VDST-DOSB-Seminar Trainerassistent Breitensport (Sporttauchen)
vom 6.-8. 3. 2026 im Sport- und Bildungszentrum Bad Malente 

Mit zwei vorgeschalteten Online-Terminen wurde vom 6.-8.3.2026 das Seminar „Trainerassistent“ mit sechs TeilnehmerInnen in Bad Malente durchgeführt und ich war sehr gespannt, was mich in dieser Zeit erwartet. Dieses Seminar wird nämlich bei uns in Hessen und im angrenzenden Bundesland Rheinland-Pfalz nicht angeboten. Hier war es eine Gemeinschaftsveranstaltung der VDST-Landesverbände Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, die sich im VDST zur Gruppe Nord zusammengeschlossen haben. 

In den Online-Einheiten wurden die ersten theoretischen Grundlagen, die man als angehender Trainerassistent wissen sollte, vermittelt. Dabei wurden Themen zu relevanten Rechts- und Haftungsfragen, sowie Aufsichts- und Sorgfaltspflichten behandelt und mit Beispielen aus der Praxis unterlegt. 

Die Präsenzveranstaltung wurde in den Räumlichkeiten des Sport- und Bildungszentrums Bad Malente durchgeführt. Die schöne Sportanlage des Landessportverbandes befindet sich auf einem 24.000 qm großem Gelände und hat neben mehreren Sporthallen eine Schwimmhalle mit fünf Bahnen, ein Fitnessstudio und zwei Tennisplätze. Vier Seminarräume, drei Gästehäuser und eine eigene Küche runden dort das Angebot für einen gelungenen Seminarverlauf ab. 

Von Freitag- bis Sonntagnachmittag wurden vor Ort weitere Themen wie Didaktik, Methodik, Kommunikation und Rhetorik, Unfallverhütung, Trainingsplan und Training, Apnoe, Schnuppertauchen, Tauchen mit Kindern, u. a. Bereiche behandelt. Dabei mussten von uns auch Themen selbst erarbeitet und vorgetragen werden, was nicht nur den Unterricht auflockerte, sondern den Stoff auch verfestigte. Sehr gut war die Teilnahme an ausgesuchten Vorträgen des zur gleichen Zeit laufenden Trainer-C-Lehrgangs, die den theoretischen Teil abrundeten. 

Auch die Praxis kam nicht zu kurz. Die erste Trainingseinheit wurde im hauseigenen Schwimmbad des Sport- und Trainingszentrums durchgeführt. Dabei wurden verschiedene Schwimmtechniken ausprobiert und Fehler korrigiert. Am letzten Nachmittag wurde das Schwimmbad in Eutin zu unserer Trainingsstätte. Gemeinsam mit den Kursteilnehmern des Trainer-C-Lehrgangs hatten wir das Schwimmbad für uns allein und konnten unter der Aufsicht und Anleitung unserer Ausbilder an vier eingerichteten Stationen Neues ausprobieren und Bekanntes auffrischen. Wer z. B. noch nie mit einer Monoflosse unterwegs war, oder schon immer mal Unterwasserhockey oder Unterwasserrugby kennen lernen wollte, hatte jetzt eine gute Gelegenheit dies jetzt auszuprobieren. 

Mit der Absolvierung des Trainerassistenten-Seminars ist zwar keine Abnahmeberechtigung verbunden und die Durchführung eines selbständigen Trainings ist damit auch nicht gestattet, allerdings fand ich die Ausbildung in Bad Malente gut geeignet, um einen ersten Eindruck von den Aufgaben eines Ausbilders zu bekommen. Als Sporttaucher steht man jetzt mal auf der anderen Seite und kann die ersten Lerneinheiten „gefahrlos“ unter Anleitungen eines verantwortlichen Trainers durchführen. 

Das Seminar war uneingeschränkt gelungen und gut organisiert. Da der dahinterstehende organisatorische Aufwand dabei oftmals nicht gesehen wird, gilt hier mein Dank besonders der Lehrgangsleitung Katja Altmann und Michael Gilles, sowie den weiteren Referenten, die sehr kompetent und engagiert das Seminar gestaltet haben. 

Lutz Heinze CMAS*** BTC Bingen 

 

Aus Hamburg, Bremen, Kiel,
aus Husum und sogar aus Stralsund –
traf sich eine bunte Truppe
in Maiente, aus gutem Grund.
Neun Menschen, ziemlich verschieden,
doch schnell war eines sonnenklar:
Sieben mit dem DTG, zwei Apnoeisten –
doch Rivalität? Die gab es nicht, nicht einmal im Ansatz wahr.
Vielleicht zum ersten Mal,
waren Sparten einfach egal,
Wir waren ein Team, von Anfang bis zum Schluss,
mit Lachen, mit Lernen – und manchmal Muskelkater im
Überfluss.
Tagsüber im Seminarraum,
mit Flipchart, Theorie und Plan,
im Schwimmbad dann mit nassen Haaren
und abends bei Susi – irgendwann.
Wir zitterten vor Referaten,
vor Lehrproben mit Herzklopfen im Blick,
doch jedes i=eedback war so ehrlich,
wertschätzend – und Stück für Stück
wurden wir mutiger, klüger, klarer.
Ein Dank an Katja – und das starke Team:
Andrea, Nils, Curt, Jan dazu,
Jorge, Falko und Helge –
mit Kompetenz, Geduld und auch etwas Ruh.
Sie brachten Struktur in unser Chaos hinein,
Disziplin und Ideen – mal laut, mal fein,
mal kraulten wir knallhart durch Bahnen aus Chlor,
mal tauchten wir ohne Flossen – und wünschten uns Ohr
für Jans Lächeln, das selten erschien,
nur wenn wir erschöpft waren – dann konnte man’s sehen.
Katja brachte Wasser-Zumba,
mit Rhythmus zwischen Beckenrand,
und irgendwann ein Bobbycar-Rennen
unter Wasser – legendär im ganzen Land.
Nils bastelte mit Herz und Geschick
Spielzeuge für unter Wasser – ein kreatives Meisterstück.
Andrea und Curt gaben Raum zum Experimentieren,
viel Vertrauen, ein bisschen Mut,
besonders wenn bei Apnoe-Disziplinen
die Luft schon langsam schwinden tut.
Am Montag still auf der Matte gelegen,
Thai-Yoga-Massage – Entspannung dagegen,
wir gaben sie weiter, ganz ruhig und sacht,
und merkten: Diese Woche mit uns etwas macht.
Doch irgendwann erfuhren wir leise:
Dieser Jahrgang wird der letzte sein.
Katjas letzter Ausbildungskurs –
ein Abschied schlich sich heimlich ein.
Und irgendwie beschlossen wir,
wohl ohne Plan, doch ziemlich schnell:
Wenn letzter Jahrgang – dann mit Wirkung.
Wie genau? Das war noch nicht ganz hell.
Ob positiv oder negativ, war anfangs noch unklar,
denn „lahme Truppe“ waren wir laut Katja offenbar.
Doch emotional – da kriegten wir sie, Stück für Stück,
spätestens beim Tanzen hatte sie verloren ihr Glück.
Denn als Mika sie zu Dirty Dancing bat,
da zeigte sich Katjas zweite Leidenschaft – und das mit
Format.
Vielleicht klingt es klischeehaft, doch irgendwie wahr:
Harte Schale, weicher Kern – so war sie, ganz klar.
Denn wer zwanzig Jahre Ausbildung macht
mit manch wildem Menschenhaufen,
der hat gewiss so viel erlebt –
dass man manchmal denkt: zum Davonlaufen.
Doch eines war sie immer: ehrlich,
reflektiert und voller Blick dafür,
dass wir unser Bestes geben –
und genau das wollten wir auch ihr.
Die kleine, zierliche Frau
mit großem Willen, klarer Sicht,
mit Leidenschaft, die sie getragen hat
bis an dieses Kapitel, das nun schließt.
Und wir sind froh, das sagen wir laut,
dass wir dein letzter Jahrgang sein durften –
liebe Katja, das bleibt uns im Herzen
und wird uns noch lange berühren.
Wir – das sind:
Heiner, Jan-Henrik, Andreas, Maik, Marco, Thorsten,
Mika, Wencke und Madlen –
Wir nennen uns ein Phänomen.
Jetzt bleibt uns nur noch eine Prüfung zu bestehen,
der letzte Schritt – dann wird man sehen:
Trainer C steht bald auf dem Papier,
doch der erste Schritt beginnt eigentlich genau hier.
Auf Wegen, die sich hoffentlich wieder kreuzen,
am Beckenrand, auf Reisen, irgendwo im Blau,
mit Flossen, mit Lachen und einem Blick zurück:
Maiente – eine Woche voller Teamgeist und Glück